AGB

Download der AGB als PDF

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Märkte des AVA-VeranstaltungsService

1. Geltungsbereich
Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) stellen die Grundlage für alle Verträge
zwischen dem AVA VeranstaltungsService, Brühl (im Folgenden „Veranstalter“ und deren
Vertragspartner (im Folgenden „Aussteller“) dar. Abweichende Bedingungen des Aus-
stellers, die vom Veranstalter nicht ausdrücklich schriftlich anerkannt werden, haben
keine Geltung, auch wenn der Veranstalter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

2. Anmeldung und Anerkennung der AGB sowie der Hausordnung der jeweiligen Veranstaltungsstätte
Die Anmeldung zu den Antik- und Sammlermärkten erfolgt entweder auf dem beigefügten Anmelde-
formlar und ist an den AVA VeranstaltungsService zu senden oder durch telefonische Anmeldung.
Die Zusendung des ausgefüllten und unterschriebenen Formulars bzw. die telefonische Anmeldung
ist ein verbindliches Vertragsangebot, das der Annahme in Form einer Buchungsbestätigung
durch den Veranstalter bedarf. Jeder Aussteller erkennt für sich und alle von ihm auf dem Antik- u.
Sammlermarkt Beschäftigten mit der Anmeldung die AGB rechtsverbindlich an und beachtet die
Hausordnung der jeweiligen Veranstaltungsstätte sowie die Weisungen der Veranstaltungsleitung.

3. Zulassung, Vertragsschluss
Der Vertrag kommt erst mit der schriftlichen Buchungsbestätigung durch den Veranstalter zustande.
Ein Rechtsanspruch auf Annahme des Vertragsangebotes besteht nicht. Der Veranstalter kann aus
sachlich gerechtfertigten Gründen, insbesondere wenn der zur Verfügung stehende Platz nicht aus-
reicht oder wenn die Anweisungen der Marktleitung missachtet werden, einzelne Aussteller von der
Teilnahme ausschließen.

4. Standzuteilung, Untervermietung
Eckplätze werden erst ab 3 lfdm. zugeteilt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuteilung einer Stand-
fläche an einem bestimmten Platz der jeweiligen Veranstaltungsstätte. Der Veranstalter entscheidet
über die Zuteilung der einzelnen Standplätze und ist berechtigt im Einzelfall aus wichtigem Grund
nachträglich eine andere als die bereits zugeteilte Standfläche zuzuteilen oder Größe und Maße der
Standfläche des Ausstellers zu ändern, ohne dass der betroffene Aussteller hieraus Rechte herleiten
kann. Eine Untervermietung ist dem Aussteller nicht gestattet.

5. Aufrechnung, Zurückbehaltungsrecht
Mit Gegenforderungen gegen die aus dem Vertragsverhältnis stammenden Forderungen kann der
Aussteller nur insoweit aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen, als seine
Forderungen unbestritten oder rechtskräftig festgestellt worden sind.

6. Standaufbau und Standgestaltung
Der Standaufbau darf nur auf der zugeteilten Fläche erfolgen. Alle beim Aufbau verwendeten Materialien
müssen schwer entflammbar sein. Offenes Licht oder Feuer sind verboten. Notausgänge oder Fluchtwege
dürfen nicht zugestellt werden. Der Aussteller ist dazu verpflichtet, beim Standaufbau die in den Ablauf-
plänen angegebenen Fristen zu beachten.
Platzreservierungen bestehen nur bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

7. Standabbau
Der Standabbau darf erst nach dem offiziellen Marktende beginnen.
Im Falle eines vorzeitigen teilweisen oder ganzen Standabbaus behält sich der Veranstalter vor,
bei allen weiteren Anmeldungen eine im Voraus zu entrichtende Kaution in Höhe von 50,00 € zu
erheben.

8. Rücktritt, Nichtteilnahme des Ausstellers
Ein Rücktritt ist nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen möglich.
Bei Abmeldung bis zu einer Woche vor dem Veranstaltungstermin wird die komplette Standmiete
erstattet. Vier Tage vor der Veranstaltung 50% Erstattung der Standmiete. Ab drei Tage vor der
Veranstaltung wird die Standmiete nicht mehr erstattet.
Bei Nichtteilnahme an der Veranstaltung ist der Aussteller zur Zahlung der gesamten Standmiete
verpflichtet

9. Absage der Veranstaltung
Der Veranstalter ist bei Vorliegen von ihm nicht zu vertretender zwingender Gründe, die eine plan-
mäßige Durchführung des Marktes verhindert, oder im Falle höherer Gewalt (von außen durch
Naturkräfte oder durch Handlungen Dritter herbeigeführtes, auch durch die äußerste, billigerweise
zu erwartende Sorgfalt nicht voraussehbares und abwendbares Ereignis; z.B. Brand, Überschwemmungen
Streik) zu folgenden Änderungen berechtigt:
a) Absage des Marktes
In diesem Falle wird der Aussteller von seiner Verpflichtung zur Zahlung der Standmiete befreit, bereits
gezahlte Standmiete werden ihm erstattet. Der Veranstalter wird von seiner Leistungspflicht befreit.
b) Zeitliche Verlegung des Marktes
Wenn der Veranstalter die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen kann, so hat er den
Aussteller unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Der Aussteller kann innerhalb einer Woche nach
Zugang dieser Mitteilung seine Teilnahme zu dem neuen Veranstaltungstermin absagen.
In diesem Falle entfällt der Anspruch des Veranstalters auf die gesamte Standmiete bzw. hat der Aus-
steller ein Recht auf Rückerstattung derselben.
c) Zeitliche Verkürzung, teilweise oder ganze Schließung des Marktes. In diesem Falle hat der Aussteller
keinen Anspruch auf Entlassung aus dem Vertrag. Es erfolgt keine Rückzahlung oder Ermäßigung der
Standmiete. Schadenersatzansprüche sind in sämtlichen oben genannten Fällen für beide Teile aus-
geschlossen.

10. Haftung
Der Veranstalter haftet unbeschränkt für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges
Verhalten von Ihm/seiner gesetzlichen Vertreter verursacht wurden.
Der Veranstalter haftet für durch einfache Erfüllungsgehilfen grob fahrlässig herbeigeführte
Schäden, wobei die Haftung der Höhe nach auf vertragstypische, vorhersehbare Schäden begrenzt ist.
Der Veranstalter haftet dem Grunde nach bei jeder Verletzung von Kardinalpflichten
seiner gesetzlichen Vertreter, Angestellten oder einfachen Erfüllungsgehilfen. Kardinalpflichten
sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst
ermöglicht und auf deren Einhaltung der Aussteller regelmäßig vertraut und vertrauen darf.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung von Kardinalpflichten ist die Haftung der Höhe
nach auf vertragstypische, vorhersehbare Schäden begrenzt.
Die Haftungsausschlüsse und -beschränkungen nach den vorstehenden Absätzen gelten
nicht bei einer Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, für das Fehlen einer zugesicherten
Eigenschaft sowie einer Haftung bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Die verschuldungsunabhängige Haftung des Veranstalters für anfängliche Mängel der Mietsache
(Garantiehaftung) ist ausgeschlossen. Für Schäden, die aus Gründen höherer Gewalt (= von außen
durch Naturkräfte oder durch Handlungen Dritter herbeigeführtes, auch durch die äußerste, billiger-
weise zu erwartende Sorgfalt nicht voraussehbares und abwendbares Ereignis; z.B. Brand, Über-
schwwemmungen, Streik) entstehen, haftet der Veranstalter nicht.

11. Bewachung
Für die allgemeine Bewachung der Ausstellungshallen und -plätze sorgt der Veranstalter ohne
Haftung für Verlust oder Beschädigung. Der Veranstalter übernimmt durch die allgemeine
Bewachung keine Obhutspflichten für die Standeinrichtung, Ausstellungsgegenstände oder sonstige,
vom Aussteller eingebrachte Sachen.
Für die Beaufsichtigung und Bewachung des Standes und aller eingebrachten Gegenstände – auch
während der Auf- und Abbauzeiten – ist der Aussteller selbst verantwortlich.

12. Versicherung
Dem Aussteller wird empfohlen, seine Ausstellungsgegenstände auf eigene Kosten über eine
eigene Versicherung zu versichern und eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

13. Rücktritt des Veranstalters
Der Veranstalter behält sich vor, bei Verstößen gegen die Marktordnung, im Falle eines ungenügenden
Angebotsniveaus oder bei Nichterscheinen (ohne rechtzeitige schriftliche Abmeldung) bereits bestätigte Stand-
platzreservierungen zu stornieren. Des Weiteren kann der Veranstalter mit einer Frist von zwei Wochen vor
Veranstaltungstermin ohne Angabe von Gründen eine Buchung ordentlich kündigen.
Die Veranstaltung kann aus Gründen, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat, auch kurzfristig abgesagt werden.
Der Aussteller hat im Falle einer Stornierung oder Absage keinen Anspruch auf etwaigen Schadensersatz.
Jedoch auf Ersattung der Standmiete.

14. Erfüllungsort, Gerichtsstand und anwendbares Recht
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, sofern gesetzlich zulässig, für beide Teile Brühl als Sitz des Veranstalters.
Das Vertragsverhältnis unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Vertragssprache ist deutsch.

15. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, unwirksam werden, unvollständig, lückenhaft oder
anfechtbar sein, so soll dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden.
An die Stelle der entfallenden Klausel soll die entsprechende gesetzliche Regelung treten.
Im Übrigen gilt bei allen Märkten die Marktordnung des Veranstalters.


Stand. 12/2015


AVA VeranstaltungsService – Agentur für Veranstaltungen & Märkte
Buchenweg 12, 50321 Brühl – Telefon: 02232 – 931717 – Mail: ava-werbung@t-online.de – www.a-v-a.net